Termine

2011

Wir alle müssen sterben – aber wo und wie?


"Sterben zu Hause ermöglichen und im Team begleiten" - Sterben zu Hause,
vom Gesetzgeber gut gemeint!
In der Realität stirbt man im Krankenhaus oder im Heim!

 

Andernach, 14. November 2011.
Herr Christoph Drolshagen trug im Altenzentrum Sankt Stephan zum Thema:

"Die Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung (SAPV)" vor. Seit 2007 hat jeder Bürger einen gesetzlichen Anspruch darauf, in der letzten Phase seines Lebens medizinisch, pflegerisch, psychisch und spirituell versorgt und begleitet zu werden. Das heißt praktisch, ein Team aus Ärzten, Palliativschwestern, Psychotherapeuten, Seelsorgern, Hospizhelfern usw. steht 24 Stunden bereit, um in Krisensituationen eingreifen zu können.

Aus Umfragen wissen wir, dass 75% der Menschen zu Hause, in der gewohnten Umgebung, im Kreis der Angehörigen sterben möchte. In der Realität sterben z.Zt. aber 66 % im Krankenhaus, 15 % im Pflegeheim und nur19 % zu Hause.

Der Gesetzgeber wollte durch die SAPV dem Wunsch der überwältigenden Mehrheit, zuhause sterben zu können, nachkommen. Deshalb verpflichtete er die Krankenkassen Gelder bereit zu stellen, die dem Träger eines SAPV-Teams ermöglichen ein Netzwerk aus Ärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, Apotheken, Seelsorgern und weiteren Kooperationspartnern zu bilden. Sie koordinieren die ambulante – also häusliche – Versorgung, stellen einen Versorgungsplan auf und führen regelmäßige Fallbesprechungen mit dem Team durch. Im Bedarfsfall kann eine vorausschauende Bedarfsmedikation verordnet werden, sodass der Patient und die Angehörigen sicher sein können, dass ihnen auch nachts und an Wochenenden Hilfe und Unterstützung gewährt werden kann. Soweit die Theorie!

Leider gibt es in Rheinland-Pfalz erst 3 SAPV Stützpunkte, davon einen in Koblenz. Es fehlt an Fachkräften in Pflege und Medizin, die Finanzierung reicht bei weitem nicht aus, es gibt ständig Spannungen zwischen Ärzten und Krankenkassen. Sozialarbeit und Seelsorge werden gar nicht finanziert. Ob und wann der Wille des Gesetzgebers und der Wunsch der Sterbenden realisiert wird, ist mit einem großen Fragezeichen zu versehen.

Herr Christoph Drolshagen, Theologe und Pastoralpsychologe, arbeitet u.a. als Leiter Fachberatung Hospiz in der Marienhaus GmbH, Waldbreitbach; er hat zahlreiche Beiträge zum Thema Hospiz und Sterbebegleitung veröffentlicht.

„Hospiz macht Schule“

Der Tod gehört zum Leben dazu. Leben und Sterben sind unzertrennbar miteinander verbunden.

Eine erfahrungsreiche Projektwoche in der Grundschule Nickenich im Oktober 2011

Hospiz macht SchuleHospiz macht SchuleMit viel persönlichem Engagement bereiteten fünf ehrenamtlich tätige Hospizhelferinnen nach einer weiteren Ausbildung das Projekt „Hospiz macht Schule“ vor. Hannelore Bermel, Dorothea Schünemann-Diederichs, Brigitte Stern, Gabriele Theisen und Babette Thomsen begleiteten fünf Tage die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a aus Nickenich bei dem kindgerecht und handlungsorientiert gestalteten Projekt.

 

Ein Höhepunkt war der Besuch der Kinderärztin Irmtraut Pudelko-Groh. Liebevoll und sachkompetent beantwortete sie die unzähligen Fragen zum Thema Krankheit. In der gemeinsamen Arbeit in Kleingruppen konnten die Kinder offen über alles, was sie bewegt sprechen. „Hast du Angst vor dem Sterben?“ Stehen dir deine Freunde und deine Familie bei?“ „Wie hast du den Tod von deinen Großeltern oder den Verwandten wahrgenommen und verstanden?

Hospiz macht Schule

 

Bei der gut besuchten Projektpräsentation stellten die Kinder den Gästen ihre Arbeiten zu den einzelnen Themenbereichen - Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Sterben und Tod, Traurigsein sowie Trost und Trösten - vor. Farbprächtige Bilder zu den Aufgaben „Gib deinem Gefühl eine Farbe“ oder „Meine Jenseitsvorstellung“ beeindruckten die Gäste. Ein ganz herzlicher Dank ging an Bernhard Ickenroth, stellvertretender Vorsitzende des Fördervereins der Hospizbewegung Andernach-Pellenz. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung des Fördervereins für die Materialien und durch die Übernahme der Ausbildungskosten war die für alle Beteiligten gewinnbringende Durchführung des Projektes erst möglich.

 

 

Vortrag von Dr. med. Andreas Korn zum Thema „Krankheitsbild Demenz“

Pfarrer Helmut Cordes, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Andernach Pellenz e.V., konnte im August im Altenzentrum St. Stephan 80 Teilnehmer zum Thema: “Krankheitsbild Demenz“ begrüßen.

Dr. Andreas Korn, Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach stellte kurz die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Gehirns dar und erläuterte in welchen Arealen sich die Demenzerkrankung vollzieht.

Früher gratulierte der Bundespräsident jedem 100 Jährigen zum Geburtstag, das ist längst vorbei, weil die Zahl der 100 Jährigen so sehr gestiegen ist, dass er das nicht mehr leisten könnte. Zwischen dem 75. und 80. Lebensjahr steigt die Altersdemenz (AD) signifikant an. Sie zeigt sich als Störung des Gedächtnisses, Störung des Denk- und Urteilsvermögens, emotionale Störung des Antriebs und als kognitive Störung. 50% der Demenzerkrankungen entsprechen dem Alzheimer Typ.

Mit der Diagnose Demenz hört das Leben aber nicht auf! Je früher die Krankheit erkannt wird umso besser lässt sich für die weiteren Phasen der Erkrankung vorbeugen. Leider, wenn auch verständlich, versuchen der Kranke und seine Angehörigen die Symptome zu bagatellisieren. Wenn das Zurechtfinden im dreidimensionalen Raum zum Problem wird, wenn die Motorik der Hände nur noch eingeschränkt funktioniert und der Kranke spürt, dass er in seiner Leistungsfähigkeit immer stärker eingeschränkt ist, dann treten bei ca einem Drittel der Patienten erste Anzeichen von Depression auf. Es beginnt der Übergang zur Pflegebedürftigkeit (mittlere AD) und danach folgt die völlige Hilfsbedürftigkeit (schwere AD). An Demenz stirbt man nicht, aber an seinen Begleiterscheinungen und den damit verbundenen Krankheiten.

Zur Therapie kann gesagt werden, eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Es kann aber eine Verschiebung der Symptome und eine Verzögerung der Pflegebedürftigkeit erreicht werden. Es muss eine möglichst lange Erhaltung der vorhandenen Funktionen angestrebt werden. Die Entlastung der Angehörigen sollte organisiert werden, damit der Kranke möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben kann.

Demenz ist also ein Zugeständnis an die immer höher werdende Lebenserwartung der Menschen. (BI)

 

Portemonnaie für Schwerstkranke und Sterbende weit geöffnet

Andernach, im Juli 2011. Die „Stiftung Manfred und Rosemarie Rhodius“ Burgbrohl unterstützt den Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. schon seit längerem. In diesem Jahr hatten sie sich eine besondere Überraschung ausgedacht, die Herr Pfarrer i.R. Helmut Cordes bei der Jahresmitgliederversammlung in Anwesenheit von Frau Rosemarie Rhodius bekannt gab.

Die Palliativfachkräfte in der „Stiftung Kirchliche Sozialstation“ erhalten einen Opel Corsa, damit sie ihre engagierte Arbeit nicht mehr mit ihren Privatwagen erledigen müssen. Schwerstkranken und sterbenden Menschen Linderung ihrer Schmerzen zu bringen, ist oftmals das einzigste, was noch für sie getan werden kann. Dieses Engagement kann aber ihre Lebensqualität in der noch verbleibenden Lebenszeit signifikant erhöhen.

Spender und Vorstandsmitglieder des Fördervereins Hospiz Andernach-Pellenz e.V.Das Autohaus Margraff beteiligte sich ebenfalls mit einem beachtlichen Betrag, sodass ein Auto mit gehobener Ausstattung übergeben werden konnte. Selbst die Firma HWH, die die Beschriftung auf dem Auto anbrachte, fühlte sich durch die beiden Spender so motiviert, dass sie mehr als 50% Nachlass für ihre Arbeit gewährte.

Zur Übergabe des Fahrzeugs waren die Spender, Herr Manfred und Frau Rosemarie Rhodius, sowie Herr Pfarrer i.R. Helmut Cordes, Frau Christa Ohrenschall, Herr Dr. Peter Holly, Herr Hans-Jochen Annuß und Herr Bernhard Ickenroth, Mitglieder des Vorstandes im Förderverein Hospiz gekommen. Von der Fa. Margraff kam Frau Eva Stumpen hinzu.

Herr Pfr. Helmut Cordes begrüßte die Teilnehmer und brachte seine Freude und seine Dankbarkeit für die großherzige Spende zum Ausdruck. Es war zu spüren, dass es den Spendern ein Herzensanliegen war, dieses soziale Engagement, das übrigens für jeden Patienten kostenlos ist, zu honorieren. Die Empfänger der Spende freuten sich, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihr Herz und ihr Portemonnaie weit öffnen, um freiwillig und ohne eigenen Vorteil, anderen Menschen in schweren Situationen zu helfen. (BI)


Foto: Spender und Vorstandsmitglieder des Fördervereins Hospiz Andernach-Pellenz e.V.

 

Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. auf Erfolgskurs

Jahresmitgliederversammlung des Fördervereins Hospizbewegung

Jahresmitgliederversammlung des Fördervereins Hospizbewegung

Zur Jahresmitgliederversammlung begrüßte der Vorsitzende des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V., Herr Pfarrer Helmut Cordes, die Mitglieder des Vereins sehr herzlich. Er wies auf einen Büchertisch hin, den Frau Doris Jonas zum Thema.“ Sterben, Tod und Trauer“ vorbereitet hatte. Die Bücher konnten kostenlos oder gegen eine kleine Spende für den Hospizverein mitgenommen werden. Danach gab Pfr. Cordes einen Rückblick auf die erfolgreichen, öffentlichen Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr:

- im März 2010 sprach Pater Dr. Anselm Grün zum Thema „Leben aus dem Tod“,
- im September 2010 trug Frau Dr. Eva Bergheim-Geyer zum Thema "Abschiednehmen und
Tod – Was bedeutet das für Kinder?" vor,
- im November 2010 referierte Pater Prof. Dr. Heribert Niederschlag zum Thema "Warum
lässt Gott das zu?" und
- im März 2011 brillierte die Puppenspielerin Christel Johanna Witte mit dem Theaterstück
"Gevatter Tod".

Frau Ulrike Birkenheier trug wie in jedem Jahr die von den Hospizhelfer/innen geleistete Arbeit vor. Die 46 ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen haben 1051 Stunden ihrer Zeit schwerkranken und sterbenden Menschen geschenkt. Was kann man größeres verschenken, als einen Teil seiner Lebenszeit? Großes Lob und herzlicher Dank an alle "Hospizler".

Herr Dr. Franz Josef Heil trug seinen Kassenbericht vor, der so erfreulich wie nie in den vergangen 12 Jahren zuvor war. Er dankte den Mitgliedern, die durch Ihren Beitrag eine jährliche berechenbare Größe darstellen, er dankte aber auch allen Spendern, darunter einigen Großspendern, deren Spende im vier- bzw. fünf stelligen Bereich lag. Er hob hervor, dass Frau Helga Hörnig und Frau Margret Nolte mit ihrem Team wieder einmal einen 4-stelligen Betrag durch den Kartenverkauf erzielen konnten. Ihre Leistung wurde mit einem kräftigen Applaus honoriert.

Pfr. H. Cordes freute sich bekannt geben zu können, dass die Firma Rhodius dem Förderverein für die Palliativfachkräfte einen Opel Corsa schenken wird. Dies wurde mit großem Beifall zur Kenntnis genommen. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Schatzmeister eine vorbildliche und fehlerlose Kassenführung, sodass ihm einstimmig Entlastung erteilt werden konnte.

Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Herr Helmut Möhn durch den Vorsitzenden mit Bedauern, aber auch mit herzlichem Dank für die geleistete Arbeit in den vergangenen sechs Jahren verabschiedet. Bei der Übergabe eines kleinen Präsents, hob er nochmals die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für den Förderverein hervor. Herr Bernhard Ickenroth wird in Zukunft diese Aufgabe übernehmen. Herr Möhn wurde aber gleich wieder in die "Pflicht" genommen und mit Frau Margarete Schmitz zum Kassenprüfer gewählt.

Bedingt durch die Umwandlung der Kirchlichen Sozialstation vom Verein in eine Stiftung musste die Satzung des Fördervereins überarbeitet werden. Die vom Vorstand vorgelegte Satzung wurde der Versammlung Punkt für Punkt vorgestellt und einstimmig vom Plenum gebilligt. Nach einem kurzen Ausblick auf geplante Veranstaltungen schloss Pfarrer Helmut Cordes die Jahres- mitgliederversammlung und dankte nochmals allen Anwesenden für ihr Kommen. (BI)

 

Hospiztage 2011 mit beeindruckendem und bewegendem Theaterabend in der Andernacher Christuskirche

Christel Johanna Witte brillierte mit dem Stuttgarter Figuren- und Maskentheater "Gevatter Tod" nach den Brüdern Grimm

Theateraufführung 'Gevatter Tod'Die rund 100 Zuschauer, die Pfarrer Helmut Cordes als Vorsitzender des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz in der Christuskirche begrüßen konnte, erlebten einen besonderen Abend im Rahmen der diesjährigen Andernacher Hospiztage. Das Stuttgarter Rock-Figurentheater bot mit der Aufführung seines Erfolgsstücks "Gevatter Tod" nach dem Märchen der Brüder Grimm einen Höhepunkt im Andernacher Kulturleben.

Die Puppenspielerin Christel Johanna Witte - in perfekter und einfühlsamer Weise unterstützt von Lichtregisseur Friedrich Köhler - verstand es, ihr Publikum über die gesamte Darbietungsdauer in ihren Bann zu ziehen und zu fesseln. Die atemlose Stille im abendlich dunklen Kirchenraum löste sich erst beim begeisterten Abschlussapplaus.

Vor spärlicher Bühnenkulisse regten die Spielhandlungen eher zum intuitiven Verstehen an und erzeugten durchgängige Konzentration und einen atmosphärischen Spannungsbogen. Die Szenen mit den alten Kinderliedern bildeten dabei einen eigenartigen Gegensatz zum Handlungshergang. Dem hohen künstlerischen Niveau von Christel Johanna Witte verdanken die Andernacher einen beeindruckenden und bewegenden Theaterabend.

Befähigungskurs für Hospizhelfer

Neues Angebot der Hospizbewegung Andernach-Pellenz

Für Interessenten an der ehrenamtlichen ambulanten Hospizarbeit wurde auch in diesem Frühjahr wieder ein Befähigungskurs in Form eines Wochenendseminars vom 25. bis zum 27. März 2011 unter Leitung der Lehrerin für Pflegeberufe und Bildungsbeauftragten der Hospizarbeit Ulrike Birkenheier in der Kirchlichen Sozialstation in Andernach angeboten.

Im Anschluss an diesen ersten Teil des Befähigungskurses erfolgt eine individuell gestaltete Praxisphase mit Einsätzen in den Altenheimen in Andernach und der Pellenz und im Andernacher Krankenhaus.

In einer abschließenden dritten Kursphase werden inhaltliche Schwerpunktthemen zu Pflege, Medizin, Seelsorge, Rechtsfragen und Kommunikation vertieft.

Für Rückfragen steht Frau Eibl in der Kirchlichen Sozialstation unter der Telefonnummer 02632-254 411 zur Verfügung.

 

Spende der Krombacher Brauerei an das Hospiz Andernach-PellenzGroßzügige Spende der Krombacher Brauerei

an den Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Spendenaktion der Krombacher Brauerei übergab ihr Repräsentant Maik Dube (links) einen Scheck über den stolzen Betrag von 2.500 Euro an Dorothee Schünemann-Diederichs und Pfarrer Helmut Cordes von der Hospiz-bewegung Andernach-Pellenz.

In den vergangenen Jahren hatte die Krombacher Brauerei ihren Partnern aus Handel und Gastronomie zu Weihnachten einen sogenannten "Jahreskrug" überreicht. Von dieser Tradition hatte man Abstand genommen und sich entschlossen, das Geld stattdessen zukünftig für soziale Zwecke einzusetzen.

Neben dem Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz werden in den Krombacher Verkaufsregionen in diesem Jahr bundesweit über 70 weitere Einrichtungen mit einer Spende bedacht.

 

 

2010

 

22. November 2010: Vortrag "Warum lässt Gott das zu?"

Professor Niederschlag erneut zu Gast bei der Hospizbewegung

Am Montag, dem 22. November 2010, um 19.30 Uhr sprach Professor Dr. Heribert Niederschlag im neuen Pfarrheim Maria Himmelfahrt in der Andernacher Kirchstraße zur brisanten Thematik "Warum lässt Gott das zu?" Der Referent ist Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und Leiter des dortigen Ethik-Instituts. Der Vorsitzende des Fördervereins Hospizbewegung, Pfarrer Helmut Cordes, zeigte sich erfreut, dass Professor Niederschlag nach seinem äußerst beeindruckenden Vortrag über "Die Kunst des Sterbens" zum zweiten Mal zu Gast bei der Hospizbewegung Andernach-Pellenz war.

1.400 Euro für das Andernacher Hospiz

LOTTO-Annahmestelle Steck engangiert sich


Lotto Steck hilft Hospiz AnderanchLOTTO Rheinland-Pfalz ist ein Unternehmen, das seit über 60 Jahren Verantwortung in Rheinland-Pfalz übernimmt. Und auch viele Lotto-Annahmestellen übernehmen Verantwortung: So wie die Annahmestellenleiter Wilfried und Karin Steck aus Andernach, die 1.400 Euro für das Andernacher Hospiz sammelten.


Andernach. Das LOTTO/Tabak/Zeitschriften-Geschäft Wilfried und Karin Steck in der Koblenzer Straße in Andernach sammelten rund 900 Euro für das Hospiz in Andernach. Der Familie Steck lag diese soziale Institution besonders am Herzen und veranstaltete aus diesem Grund bereits am 11. September 2010eine große Aktion vor dem Geschäft für ihre Kunden.

Man konnte an diesem Tag auf eine Torwand schießen und am Glücksrad drehen. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Kinderschminken und für Groß und Klein musikalische Unterhaltung, Essen und Trinken. Der gesamte Erlös an diesem Tag ging an das Hospiz in Andernach.

Wilfried Steck: "Ohne die Hilfe meiner Frau, zahlreicher Helfer und die Unterstützung von LOTTO Rheinland-Pfalz, LIDL, Bäckerei Thillmann, DM Drogeriemarkt, Center Shop, Sparkasse Andernach und Alexander Palm wäre die Aktion nicht möglich gewesen. Allen gehört Dank zu sagen." LOTTO Rheinland-Pfalz unterstützte die gemeinnützige Aktion zusätzlich noch mit 500 Euro – somit konnte ein Scheck in Höhe von 1.400 Euro an die Verantwortlichen des Hospizes überreicht werden.

auf dem Foto von links:
Christa Ohrenschall (Hospiz), Wilfried Steck, Pfarrer Helmut Cordes (Hospiz),
Karin Steck, Hannelore Bermel (Hospiz), Lotto-Bezirksleiter Jens Schmitt
Bildnachweis: Seydel

"Abschiednehmen und Tod - Was bedeutet das für Kinder?"

Vortrag am 20. September 2010 im Altenzentrum St. Stephan


Dr. Eva Bergheim-Geyer zu Gast bei der Hospizbewegung Andernach-Pellenz

Auf großes Interesse stieß die jüngste Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz unter dem Thema "Abschiednehmen und Tod - Was bedeutet das für Kinder?". Vorsitzender Helmut Cordes konnte in der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung in Andernach rund 60 - zu einem bemerkenswert hohen Anteil jüngere - Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen.

Dr. Eva Bergheim-GeyerDie Referentin Dr. Eva Bergheim-Geyer war viele Jahre lang Leiterin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bad Neuenahr-Ahrweiler und ist heute als Ärztin sowie als Kinder- und Jugendpsychiaterin in Andernach tätig. Sie verstand es, mit Hilfe von Kinderbildern, gemalt in der Zeit nach dem Tod eines geliebten Menschen, nicht nur den schweren Verlust darzustellen, sondern auch zu vermitteln, welche besondere Stärke Kinder im Umgang mit diesem Verlust, mit Trennung und Tod entwickeln können. In den Bildern deutet sich an, welch heilende Kraft Kinder dadurch in sich tragen, dass sie belastende Gefühle in Kreativität umsetzen und somit den Erwachsenen ihr Erleben auf besonders intensive Art mitteilen können.

Auf die Dimensionen des Todeskonzeptes bei Kindern eingehend wies die Referentin darauf hin, dass von Kindergartenkindern Tod und Trennung noch als etwas Reversibles, Tod und Weggang eines Eltern- oder Großelternteils als nur vorübergehend - als langer Schlaf oder als Reise - angesehen werden. Im späteren Alter verstehen Kinder den Tod zwar als endgültig und unwiderruflich, andererseits aber wird deutlich - und auch das war aus den Bildern zweier Zehnjähriger abzulesen -, wie sie gleichzeitig kraft ihrer Fantasie und Kreativität und des festen Glaubens an die Unmöglichkeit einer Trennung von der geliebten Person weiter mit diesem Menschen leben.

Je älter Kinder bei ihren Trauererfahrungen sind, desto mehr nähert sich ihr Trauerkonzept dem der Erwachsenen an. Das heißt nicht, dass es leichter wird zu trauern, es geht oft die Gewissheit der bleibenden Verbundenheit verloren. Gerade in der Pubertät, einer Phase der Verunsicherung und der Einsamkeitsgefühle, verursachen Trennung und Tod und das Erkennen der Endlichkeit Ängste bis hin zur eigenen Todessehnsucht. Dr. Bergheim-Geyer erinnerte an Nachfolgesuizide auch im Raum Andernach und sprach in diesem Zusammenhang den "Werther-Effekt" an. Die Referentin schloss mit dem Appell: "Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Zeit, Schutz und Zuwendung, wenn wir sie stark machen wollen zu Menschen, die auch Trauer, Tod und Trennung ertragen
können, um lebensfroh zu sein."

Den mit großem Beifall bedachten Ausführungen der Kinder- und Jugendpsychiaterin schloss sich eine sehr offene und in weiten Teilen auch von starker persönlicher Betroffenheit geprägte Aussprache an.

 

Rückblick auf ein überaus erfolgreiches Arbeitsjahr

Mitgliederversammlung des Fördervereins Hospizbewegung


Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz, Pfarrer Helmut Cordes, erstattete die Koordinatorin und Bildungsbeauftragte Ulrike Birkenheier einen eindrucksvollen Jahresbericht über die Hospizarbeit. Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Patientenbegleitungen gegenüber den Vorjahren. Von den 47 ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfern wurden im häuslichen Bereich, in den Alteneinrichtungen St. Stephan und Marienstift in Andernach und Maria vom Siege in Plaidt sowie im St.-Nikolaus-Stiftshospital in Andernach 131 Patienten begleitet. In den Alteneinrichtungen fanden erstmalig 34 Begleitungen mit zusätzlicher Beratung durch die Palliativfachkraft Brigitte Protzmann statt.

Nach dem visualisierten Kassenbericht und eingehenden Erläuterungen durch den Schatzmeister Dr. Franz-Josef Heil und dem Kassenprüfbericht, vorgetragen von Margret Schmitz, ließ Vorsitzender Helmut Cordes noch einmal die Höhepunkte des abgelaufenen Vereinsjahres Revue passieren: die Vortragsveranstaltungen "So sorge ich vor" mit der Richterin Regina Rumpf und "Die Tage mit Leben füllen - Sedierung am Lebensende?" mit dem Trierer Palliativmediziner Dr. Franz-Josef Tentrup sowie die diesjährigen Andernacher Hospiztage im März 2010 mit Pater Dr. Anselm Grün und dem Andernacher Frauenchor "Cantabella".

Unter der Versammlungsleitung durch Dr. Thomas Gronau wurde dem alten Vorstand Entlastung erteilt und für die nächsten drei Jahre folgender Vorstand neu gewählt: Pfarrer Helmut Cordes als Vorsitzender, Dr. Thomas Dyong und Bernhard Ickenroth als stellvertretende Vorsitzende, Dr. Franz-Josef Heil als Schatzmeister, Hannelore Bermel als Geschäftsführerin und Dr. Peter Holly, Christa Ohrenschall und Helmut Möhn als Beisitzer. Pfarrer Günter Schmidt gehört als Vorsitzender der Sozialstation dem Vorstand als geborenes Mitglied an.

Hospiz-Vorstand

Die neu gewählten Vorstandsmitglieder des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz (v.l.n.r.): Helmut Möhn, Dr. Peter Holly, Christa Ohrenschall, Dr. Thomas Dyong, Hannelore Bermel, Helmut Cordes, Günter Schmidt und Dr. Franz-Josef Heil (nicht auf dem Bild: Bernhard Ickenroth).


Glanzvoller Höhepunkt der Andernacher Hospiztage am 19. und 20.3.2010

Großer Zuhörerandrang bei Pater Anselm Grüns Vortrag "Leben aus dem Tod"

Der Tod stellt eine Herausforderung dar, bewusst und intensiv zu leben. Das Denken an den Tod dient dem Leben. Der Tod rückt die Maßstäbe für das Leben zurecht. Nach diesem einleitenden Aspekt des Todes als Lebensverstärkung sprach Pater Grün den schwierigen Prozess des Loslassens an und zitierte C.G. Jung, der meinte, ab der Lebensmitte bleibe nur der lebendig, der bereit ist zu sterben.

Wer im Tod ein Ziel sieht, der kann das Vergangene loslassen. Wer im Tod nur die Vernichtung erkennt, der muss krampfhaft an seiner Jugend festhalten. Die Gedanken seines Doktorvaters Karl Rahner nachvollziehend ging Anselm Grün auf dessen Todestheologie ein. Der Tod ist nicht nur das Schreckliche, das uns zustößt, sondern auch die Vollendung unseres Lebens. Auf das angstmachende Gottesbild mit Fegefeuer und Hölle eingehend, führte Anselm Grün wörtlich aus: "Wir müssen mit der Hölle rechnen, aber wir dürfen hoffen, dass die Hölle leer ist."

Buchsignierung Anselm GrünDer mit großem Beifall bedachte Vortrag des Münsterschwarzacher Benediktinerpaters, dem im übervollen Andernacher Dom mehrere hundert Menschen lauschten, wurde in hervorragender Weise umrahmt von den musikalischen Darbietungen "Von guten Mächten" und "Iphigenie in Tauris" des Andernacher Frauenchors Cantabella. Nach dem beeindruckenden Vortrag von Pater Dr. Anselm Grün nutzten viele Zuhörer die Gelegenheit, sich eines seiner Bücher vom Autor signieren zu lassen (s. Foto links).

Anselm Grün wird 1945 in Junkershausen in der Rhön geboren. Nach dem Abitur 1964 in Würzburg beginnt er sein Noviziat bei den Benediktinern in Münsterschwarzach. Von 1965 bis 1974 studiert er Philosophie und Theologie in St. Ottilien und Rom. Nach diesem mit Promotion abgeschlossenen Studium studiert er zwei weitere Jahre Betriebswirtschaft in Nürnberg.

Seit 1976 ist er als Cellerar der wirtschaftliche Verwalter der Abtei Münsterschwarzach. Daneben leistet er ständige Kurs- und Vortragstätigkeit und ist Autor von rund 250 Werken. In seinen Büchern versucht er, die geistliche Tradition des Christentums - aus dem Mönchtum, aus der Liturgie und dem Kirchenjahr - für die Menschen von heute fruchtbar zu machen, indem er sie mit psychologischen Einsichten vergleicht und ihre heilende Wirkung beschreibt. Seit 1991 ist er geistlicher Begleiter im Recollectiohaus, einem Haus für Priester und Ordensleute in Krisensituationen. 2007 wird Pater Dr. Anselm Grün das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Zu Beginn der diesjährigen Andernacher Hospiztage stand in der Christuskirche ein "Raum der Stille" zur Verfügung, der von einer erfreulich großen Zahl von Besuchern frequentiert wurde. Auch der mehrfach ausgezeichnete Film "Die große Stille" über das Mutterkloster des Schweigeordens der Kartäuser stieß auf großes Zuschauerinteresse.

Und so konnte der Vorsitzende des Fördervereins Andernach-Pellenz, Pfarrer Helmut Cordes, abschließend feststellen, dass auch die Hospiztage 2010 wie schon in den Vorjahren wieder ein voller Erfolg waren.

 

2000 €-Spende des Lions-Clubs Laacher See Spende Lions-Club

an die Hospizbewegung Andernach-Pellenz

 

Aus dem Erlös des letztjährigen Benefizkonzertes im November in der Abteikirche Maria Laach überreichte die Präsidentin des Lions-Clubs Dr. Eva Bergheim-Geyer dem Vorsitzenden des Fördervereins Hospizbewegung Helmut Cordes den stolzen Betrag von 2000 Euro zur Unterstützung der Hospizarbeit in der Region Andernach-Pellenz.

 

Auf unserem Bild von links nach rechts: die stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Hospizbewegung Bernhard Ickenroth und Dr. Thomas Dyong, die Vizepräsidenten des Lions-Clubs Beate Heinen und Dr. Hubert Kögler, Dr. Eva Bergheim-Geyer, Pfarrer Helmut Cordes sowie der Lions-Schatzmeister Hubert Breitbach.

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Pressestimmen

Palliative Sedierung - Hilflosigkeit oder Lichtblick?

Hochinteressante Veranstaltung der Hospizbewegung mit Dr. Thomas Dyong

ANDERNACH, 17.11.2008. Auf unerwartet starkes Interesse stieß die Thematik der jüngsten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der der Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz in die Altenzentrum-St.-Stephan-Stiftung in Andernach eingeladen hatte. Und so konnte der Vorsitzende Pfarrer Helmut Cordes ein überaus großes Auditorium begrüßen. Der Referent, Oberarzt Dr. Thomas Dyong, ist als Internist und Pneumologe im Andernacher St.-Nikolaus-Stiftshospital tätig. Er ist ausgewiesener Fachmann für Palliativmedizin und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Fördervereins Hospizbewegung.

Die palliative Sedierung ist eine therapeutische Option in der letzten Phase des Lebens, die darauf abzielt, Symptome, die den Patienten belasten, dadurch zu behandeln, dass das Bewusstsein des Patienten durch die Gabe von Medikamenten eingeschränkt wird. Somit wird erreicht, dass der Patient das ihn quälende Symptom nicht mehr als ein solches erlebt. Typische Symptome, die durch palliative Sedierung gut beeinflusst werden können, sind Luftnot, Angst, Unruhe und Schmerz.

Wichtige Voraussetzung für diese Therapieoption ist die Einwilligung des Patienten nach einem vorzeitigen informierenden Gespräch mit dem Patienten und den Angehörigen. Außerdem sollten vor Einleitung der palliativen Sedierung alle anderen palliativmedizinischen Konzepte - wie beispielsweise eine optimale Schmerztherapie - ausgeschöpft sein.

Die palliative Sedierung grenzt sich sehr deutlich von der aktiven Sterbehilfe ab. Ziel ist hier nicht der Tod des Patienten, sondern die Kontrolle eines für den Patienten nicht mehr zu ertragenden Symptoms. Durch Studien konnte belegt werden, dass der Einsatz von Medikamenten, die das Bewusstsein nehmen, in keiner Weise die Lebenszeit verkürzt.

Je nach Art des zum Einsatz kommenden Medikaments gelingt es, eine nur vorübergehende Sedierung - vorzugsweise in den Nachtstunden - zu erzielen. Damit kann erreicht werden, dass der Patient an gewissen Dingen des täglichen Lebens noch teilhaben und Kontakte pflegen kann. Dem gegenüber steht die dauerhafte Sedierung, die nicht mehr unterbrochen wird. Welche Form die richtige ist, hängt vom Symptom und insbesondere vom Wunsch des Patienten ab.

Den hochinteressanten Ausführungen des Referenten Dr. Thomas Dyong schloss sich eine sehr engagierte und teilweise von großer persönlicher Betroffenheit gekennzeichnete Frage- und Diskussionsrunde an.

 

Bis zuletzt das Leben bestimmen

Jubiläum von Hospizarbeit und Förderverein

ANDERNACH, Die Hospizarbeit unter dem Dach der Kirchlichen Sozialstation Andernach und der Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz können in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken.

Mitte 1997 gab es erste Überlegungen, in Andernach eine Christliche Hospizbewegung zu gründen und in den Kirchlichen Leistungsverbund Andernach zu integrieren. Die Kirchliche Sozialstation Andernach erklärte sich bereit, die Trägerschaft zu übernehmen, weil sie darin eine notwendige Ergänzung ihrer pflegerischen Tätigkeit in der ambulanten Alten- und Krankenpflege sah.

Unter der Leitung von Pfarrer Günter Schmidt, dem Vorsitzenden der Kirchlichen Sozialstation, wurde eine Konzeption erarbeitet, um möglichst schnell mit der Befähigung der freiwilligen Helferinnen und Helfer beginnen zu können. Mit der Einstellung des Diplomtheologen Holger Sturm gelang ein Glücksgriff. Er verstand es, eine qualifizierte Ausbildung zu realisieren und in den ersten beiden Jahren bereits eine gut strukturierte, arbeitsbereite Hospizgruppe mit mehr als dreißig ausgebildeten Helferinnen und Helfern zu formen.

Bereits im Jahre 1997 bildete sich der Förderverein Andernach/Pellenz, der die Hospizarbeit der Kirchlichen Sozialstation ideell und finanziell unterstützt und der seit seiner Gründung von Pfarrer Helmut Cordes geleitet wird. Ziel der Hospizarbeit ist es, sterbenskranke Menschen zu begleiten und ihnen die Hilfe zukommen zu lassen. die es ihnen ermöglicht, bis zuletzt selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können. Im Mittelpunkt steht der Mensch, der auch in seiner letzten Phase Herr seines Lebens bleibt, und der respektvolle und ehrliche Umgang mit diesem Menschen. Die Hospizbewegung Andernach versteht Sterbebegleitung als Lebensbegleitung bis zuletzt.

Die von der Hospizbewegung angebotene Hilfe kann jeder Mensch in Andernach und in der Pellenz in Anspruch nehmen, unabhängig von Herkunft und Religion, und ist ko­stenfrei. Weitere Informationen sind zu erhalten bei der Ambulanten Hospizarbeit der Kirchlichen Sozialstation Andernach in der Theodor-Heuss-Straße 8-12 oder telefonisch unter 02632/ 254411. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Hospizarbeit in Andernach findet am Buß- und Bettag, 2. November, 19 Uhr in der Kapelle der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung ein ökumenischer Dankgottesdienst mit dem katholischen Pfarrer Günter Schmidt, dem Vorsítzenden der Kirchlichen Sozialstation Andernach, und mit dem evangelischen Pfarrer Helmut Cordes, dem Vorsitzenden des Fördervereins Hospizbewegung Andernach/Pellenz statt.

-bec-

erschienen am 14.11.2007
im Lokalanzeiger "Andernacher Kurier"
Verlag für Anzeigenblätter GmbH Medienhaus
Hinter der Jungenstr. 22
56218 Mülheim-Kärlich
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Fotoalbum

Der Vorstand des Fördervereins
Hospizbewegung Andernach/Pellenz
im Jahre 2008

Vostand Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz

(v.l.n.r.) Bernhard Ickenroth, Dr. Thomas Dyong, Christa Ohrenschall,
Helmut Cordes, Dr. Christel Heinemann, Hannelore Bermel, Dr. Franz-Josef
Heil und Helmut Möhn.

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