Die 4 Säulen der Hospizarbeit

Was ist Hospizarbeit?

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen sterbende Menschen und deren Angehörige mit ihren Bedürfnissen und Rechten. Sie zielt vor allem auf Schmerztherapie, lindernde Pflege und Zuwendung. Diese lebensbejahende Grundidee schließt aktive Sterbehilfe aus.

4 Säulen der Hospizarbeit

 

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Entstehung 

der Christlichen Hospizarbeit in Andernach
und der Verbandsgemeinde Pellenz

Mitte 1997 gab es in den Pfarreien St. Stephan und Maria Himmelfahrt erste Überlegungen, in Andernach eine Christliche Hospizbewegung zu gründen. Die Hospizbewegung wurde in den Kirchlichen Leistungsverbund Andernach integriert. Durch diese Entscheidung wurde die Hospizbewegung "ökumenisch" und auf die Verbandsgemeinde Pellenz ausgedehnt.

Die Kirchliche Sozialstation Andernach e.V. erklärte sich bereit, die Trägerschaft zu übernehmen, weil sie darin eine notwendige Ergänzung ihrer pflegerischen Tätigkeit im Bereich der ambulanten Alten- und Krankenpflege sah. Unter der Leitung von Pfarrer Günter Schmidt, dem ersten Vorsitzenden der Kirchlichen Sozialstation, wurde unter Beteiligung von Fachkräften umgehend eine Konzeption erarbeitet, um möglichst schnell mit der Befähigung der freiwilligen Helferinnen und Helfer beginnen zu können.

Mit der Einstellung des Diplomtheologen Holger Sturm zum 1. April 1998 in einer Stabsstelle als "Organisator Hospizarbeit" gelang ein Glücksgriff. Er war der Motor, der den notwendigen Schub mitbrachte, um in so kurzer Zeit eine qualifizierte Ausbildung der freiwilligen Helferinnen und Helfer zu realisieren. Er meisterte auch die organisatorischen Probleme, knüpfte Kontakte zu den verschiedensten Gremien, sorgte für kompetente Referenten und verfolgte zielstrebig die Realisierung des Konzeptes. Herr Sturm verließ zum 31. August 1999 Andernach, er hat eine gut strukturierte, arbeitsbereite Hospizgruppe mit mehr als dreißig ausgebildeten freiwilligen Helferinnen und Helfern übergeben.

Am 06. November 1997 bildete sich der Förderverein "Hospizbewegung Andernach/Pellenz e.V.", der die Hospizarbeit ideell und finanziell unterstützt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Pfarrer Helmut Cordes gewählt.

Zwischenzeitlich wurde die Hospizarbeit auf das Altenheim Maria vom Siege in Plaidt ausgeweitet und eine hauptamtliche Hospizfachkraft zur Unterstützung der Einsatzleitung eingestellt. Die Zahl der freiwilligen Helferinnen und Helfer konnte auf 46 erhöht werden. Im Jahr 2003 hat die Hospizbewegung Andernach/Pellenz insgesamt 88 Patienten begleitet, mit steigender Tendenz. Die Trauerbegleitung wird bei Bedarf von der Familienbildungsstätte Andernach übernommen, die eine qualifizierte Fachkraft zu diesem Zweck bereithält.

Die Hospizbewegung Andernach/Pellenz ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland- Pfalz und der Bundesarbeitsgemeinschaft. Außerdem arbeitet sie aktiv im Zusammenschluss der Hospizvereine der Region Rhein-Mosel-Ahr bei der KEB, Fachstelle Mayen, mit.

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